IT-Service in Bonn

Für Bonner Teams, die viel teilen und wenig preisgeben dürfen.

Stellungnahmen, Gutachten, Personalakten: Vieles, was hier am Schreibtisch entsteht, ist vertraulich, und trotzdem arbeiten Partner, Honorarkräfte und Kolleginnen aus anderen Ländern mit. Wir ordnen Konten, Rechte und Anmeldung so, dass beides zusammenpasst.

Stilisierte Illustration: das Bonner Münster und der Post Tower bei Nacht am Rhein
Dienstleistungsstadt

Am Besprechungstisch sitzt selten nur die eigene Belegschaft.

Mehr als neun von zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Bonn arbeiten im Dienstleistungsbereich. Das Kapital der meisten Firmen steckt deshalb nicht in Maschinen, sondern in Dokumenten, Postfächern und Teams-Kanälen. Die wichtigste Sicherheitsfrage im Haus lautet: Wer kann darauf zugreifen?

Hinzu kommt das Umfeld: Dienstsitze mehrerer Bundesministerien, 19 UN-Einrichtungen, rund 170 weitere internationale Organisationen, Verbände und Wissenschaft. Wer für oder mit solchen Häusern arbeitet, kennt den Alltag. Ein Projektpartner aus dem Ausland braucht einen gemeinsamen Ordner, eine Gutachterin soll einen Entwurf kommentieren, eine Honorarkraft ist für drei Monate dabei.

Wer mit internationalen Partnern arbeitet, hat Kolleginnen und Kollegen in anderen Zeitzonen. Anmeldungen aus dem Ausland oder zu ungewohnten Uhrzeiten sind dann normal. Ungeprüft durchgehen sollten sie trotzdem nicht.

Zugänge für Externe sind schnell eingerichtet. Schwierig wird es ein halbes Jahr später, wenn niemand mehr weiß, wer noch mitliest. Genau dort fangen wir an: mit einer Bestandsaufnahme, wer heute worauf zugreift, und mit Regeln, die im Alltag halten.

Drei Schwerpunkte

Wo Vertraulichkeit und Zusammenarbeit sich in die Quere kommen.

Die drei Themen hängen zusammen. Wer Gastzugänge und Rechte im Griff hat, hat die halbe Vorarbeit für Copilot schon erledigt.

Gastzugänge mit Ablaufdatum

Wer mit Partnern im Ausland, externen Gutachtern oder Projektteams auf Zeit arbeitet, wie es in Bonn viele tun, braucht Zugänge, die wieder enden. Wir richten sie mit festen Verantwortlichen und Enddatum ein und sichern jede Anmeldung mit MFA ab. Für eigene Leute gilt dasselbe: Wer geht, verliert am letzten Arbeitstag seine Zugänge.

Zur Seite Identität und MFA

Erst die Rechte, dann Copilot

Copilot zeigt jedem alles, was er sehen darf. Sind die Rechte über Jahre gewachsen, taucht der Entwurf einer Stellungnahme an ein Ministerium oder eine Personalakte plötzlich in einer Antwort auf. Warum die Berechtigungsstruktur vor der Lizenz kommt, erklärt unser Beitrag.

Zur Seite KI und Copilot

Ein Arbeitsplatz für Büro, Zuhause und Dienstreise

Heute in der Innenstadt, morgen im Homeoffice in Beuel, nächste Woche auf einer Konferenz im Ausland. Der Arbeitsplatz sollte überall gleich funktionieren, und ein verlorenes Gerät darf keine Daten mitnehmen. Welches Modell passt, hängt davon ab, wie oft Ihr Team unterwegs ist und welche Programme es braucht.

Zur Seite Moderne Arbeitsplätze
Sicherheit im Kleinen

Sicherheit entscheidet sich am Schreibtisch, nicht im Lagezentrum.

In der Stadt, in der das BSI seinen Hauptsitz hat, klingt IT-Sicherheit schnell nach Behörde und Lagezentrum. Im Büro einer Beratung mit zwanzig Leuten entscheidet sie sich an unspektakulären Stellen, und die lassen sich in Schritten beheben.

Die einzelnen Schutzschichten und ihr Zusammenspiel beschreibt unsere Seite zur IT-Sicherheit.

Typische Lücken in Büros mit vielen externen Kontakten

  • Konten ehemaliger Mitarbeitender und Praktikanten, die noch aktiv sind
  • Freigabelinks auf vertrauliche Ordner, die ohne Anmeldung funktionieren
  • Ein gemeinsames Postfach, dessen Passwort das halbe Team kennt
  • MFA für die Geschäftsführung, aber nicht für Assistenz und Buchhaltung
  • Administratorrechte für alle, weil es beim Einrichten schneller ging
  • Private Handys mit Firmenpostfach, über die niemand einen Überblick hat
Von Andernach nach Bonn

Wir kommen über die B9. Oft müssen wir aber gar nicht kommen.

Wir sitzen in Andernach, einen Standort in Bonn haben wir nicht. Über die B9 sind es rund 46 Kilometer bis in die Stadt.

Die meiste Arbeit an Konten und Rechten läuft ohnehin aus der Ferne: eine neue Mitarbeiterin anlegen, einen Gastzugang beenden, Anmelderegeln anpassen. Bei Problemen am Rechner hilft die Fernwartung, und die Sitzung beginnt erst, wenn Sie sie freigeben.

Persönlich kommen wir zur Bestandsaufnahme, zu Gesprächen mit Geschäftsführung und Datenschutz und wenn Netzwerk oder Geräte angefasst werden. Hat Ihre Organisation Räume in zwei Stadtbezirken, etwa in Bad Godesberg und in Hardtberg, gehören beide in ein Netz mit denselben Regeln für Anmeldung und Zugriff. Größere Umstellungen legen wir mit Ihnen in ruhige Wochen. In Beuel gehört die Woche mit Weiberfastnacht nicht dazu.

Erster Schritt

Zuerst klären wir, wer heute was sehen darf.

Wir gehen mit Ihnen Konten, Gastzugänge und Rechte durch, in Microsoft 365 wie auf dem eigenen Server. Am Ende steht eine kurze Liste, was Sie zuerst angehen sollten.

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