IT-Betreuung am Siebengebirge

Im Tal plant man IT anders als am Berg. Königswinter hat beides.

An der Promenade hängen Gäste und Kasse manchmal im selben Netz. Und im Tal wie am Berg hängt vieles davon ab, welche Leitung an Ihrer Adresse tatsächlich anliegt. Wir kümmern uns um beides, aus der Ferne und vor Ort.

Stilisierte Illustration: die Burgruine auf dem Drachenfels bei Nacht, hoch über dem Rhein
Zwei Lagen, eine Stadt

Was Ihre Leitung mit Ihrer Telefonanlage zu tun hat.

Das Stadtgebiet von Königswinter reicht vom Rheintal bis an die Ausläufer des Westerwalds. Unten liegen die Altstadt, Niederdollendorf und Oberdollendorf, dichter besiedelt und nah am Fluss. Oben auf dem Höhenrücken liegen Oberpleis, Ittenbach, Thomasberg, Eudenbach und Heisterbacherrott. Wer hier lebt, unterscheidet ganz selbstverständlich zwischen Tal und Berg.

Für die IT zählt dabei weniger die Aussicht als die Anbindung. Sie fällt je nach Lage unterschiedlich aus, beim Festnetz wie beim Mobilfunk. Glasfaser wird über den Rhein-Sieg-Kreis ausgebaut, für unterversorgte Adressen gibt es einen geförderten Ausbau. Zwei Betriebe in derselben Stadt können also völlig verschiedene Voraussetzungen haben.

Bevor Telefonie, Datensicherung oder Arbeitsplätze in die Cloud wandern, prüfen wir deshalb, was Ihre Leitung wirklich leistet und was passiert, wenn sie ausfällt. Die Antwort kann an zwei Adressen in derselben Straße verschieden ausfallen.

Gastgewerbe und Handel am Rhein

Wenn am Drachenfels Hochbetrieb ist, muss die Kasse trotzdem laufen.

Der Drachenfels gilt als meistbestiegener Berg Deutschlands, und an guten Tagen ist die Rheinpromenade voll. Für Hotels, Gaststätten und Läden heißt das: viele Gästehandys im WLAN und gleichzeitig Kasse, Kartenzahlung und Buchungen. Ein gemeinsames Netz für alles ist dann das Risiko.

Wie wir Netze trennen und absichern, steht auf der Seite IT-Sicherheit.

Was vor der Saison geklärt sein sollte

  • Gäste-WLAN in einem eigenen Netz, getrennt von Kasse, Büro und Buchungssystem
  • Vorrang für Kasse und Kartenterminal, wenn das Gäste-WLAN voll ist
  • Ein Gäste-Passwort, das regelmäßig wechselt, statt seit Jahren auf der Tischkarte zu stehen
  • Eigene Zugänge für Aushilfen, die nach der Saison enden
  • Eine Datensicherung der Buchungsdaten, die auch wirklich geprüft wird
Telefonie

Im August klingelt es öfter als im Februar.

Wer vom Ausflugsverkehr lebt, kennt das: Im Sommer kommen Reservierungen, Gruppenanfragen und Rückfragen gleichzeitig, im Winter ist es ruhig. Eine ältere Telefonanlage kennt für beides nur eine Einstellung.

Mit Cloud-Telefonie lassen sich Nebenstellen für die Saison erweitern und danach wieder reduzieren. Anrufe landen auf dem Mobiltelefon, wenn alle auf der Terrasse sind, und die Ansage ändert sich mit der Jahreszeit. Auch hier gilt: erst die Leitung prüfen, dann umstellen.

Die ruhigen Monate sind im Gastgewerbe die Zeit für Umbauten. Das gilt auch für die IT: Geräte tauschen, das Netz neu ordnen, liegengebliebene Updates nachholen.

Aus Andernach

Von Andernach über die rechte Rheinseite, bei Bedarf bis auf den Berg.

Einen Standort in Königswinter haben wir nicht. Wir arbeiten von Andernach aus, und die kürzeste Strecke führt rechtsrheinisch über Neuwied und Bad Honnef, rund 48 Kilometer.

Updates und Überwachung laufen aus der Ferne. Klingelt ein Telefon nicht oder fehlt eine Freigabe im Netz, schalten wir uns per Fernwartung auf, sobald Sie die Sitzung starten. Vor Ort sind wir zur Bestandsaufnahme und immer dann, wenn WLAN-Zugangspunkte montiert, Netze getrennt oder Geräte getauscht werden. Den Termin stimmen wir mit Ihnen ab, an der Promenade genauso wie in Ittenbach.

Wer Wartung und Überwachung übers Jahr abgeben möchte, damit im Frühjahr nicht alles auf einmal kommt, findet das bei den Managed Services.

Fragen aus dem Tal und vom Berg.

Unsere Leitung ist eher mäßig. Kommt Cloud-Telefonie trotzdem in Frage?

Das hängt von der Leitung ab, und die messen wir vorher. Telefonie braucht weniger Bandbreite, als viele denken. Wichtig ist, dass Sprache im Netz Vorrang vor anderen Daten bekommt. Reicht es nicht, sagen wir das offen. Dann ist ein besserer Anschluss der erste Schritt, nicht der Anbieterwechsel.

Wir haben nur von Frühjahr bis Herbst Hochbetrieb. Brauchen wir trotzdem das ganze Jahr Betreuung?

Überwachung und Updates laufen am besten durchgehend, sonst wartet im März ein ganzer Stapel an Aktualisierungen. Wie viel darüber hinaus nötig ist, kann sich nach Ihrer Saison richten. Das legen wir gemeinsam fest.

Reicht es nicht, das Gäste-WLAN mit einem eigenen Passwort anzubieten?

Ein eigenes Passwort ist noch keine Trennung. Solange Gäste und Kasse im selben Netz hängen, kann ein Gästehandy mit Schadsoftware im Zweifel auch Ihre Geräte erreichen. Ob Ihre vorhandene Technik die Trennung schafft oder ein neues Gerät nötig ist, sehen wir bei der Bestandsaufnahme.

Einmal Netz, Leitung und Telefon durchsehen, im Tal wie am Berg.

Wir schauen uns an, wie Ihr Betrieb angebunden ist, wer in welchem Netz hängt und wie die Telefonie durch die Saison kommt. Dann sagen wir Ihnen, womit Sie vor der nächsten Saison anfangen sollten.

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