Hennef (Sieg)

Glasfaser in Hennefs Gewerbegebieten ändert mehr als die Geschwindigkeit.

Mit schneller Leitung lassen sich Telefonie, Server und Arbeitsplätze anders aufstellen als bisher. Wir helfen Betrieben im Zentrum und in den Dörfern, die richtige Reihenfolge zu finden, und betreuen die IT danach von Andernach aus.

Stilisierte Illustration: nächtliche Flusslandschaft mit Brücke und historischem Gebäude im Grünen, stellvertretend für Hennef
Hossenberg, Uckerath, Hennef-Ost

Mancher Server steht vor allem deshalb im Haus, weil die Leitung zu langsam war.

Seit Herbst 2024 wird in Hennefs Gewerbegebieten gefördert Glasfaser verlegt: in Hossenberg, an der Kurhausstraße/Bonner Straße, in Uckerath und in Hennef-Ost. Für die Betriebe, die angeschlossen werden, ist das mehr als ein schnellerer Download.

Viele Entscheidungen der letzten Jahre beruhen auf einer langsamen Leitung. Deshalb steht mancher Server im Abstellraum, manche Telefonanlage hängt im Keller, und wer von zu Hause arbeitet, merkt es spätestens bei der zweiten Videokonferenz. Mit Glasfaser fallen diese Gründe weg. Häufig bleibt die Technik trotzdem, wie sie ist, weil im Tagesgeschäft niemand die Zeit hat, sie neu zu ordnen.

Das heißt nicht, dass alles in die Cloud muss. Es heißt, dass Sie neu entscheiden können, was im Haus bleibt, was umzieht und in welcher Reihenfolge. Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme und machen daraus einen Plan in Schritten, damit der Betrieb nicht an einem einzigen Tag umgestellt wird.

Nicht jeder Betrieb sitzt im Gewerbegebiet. Viele kleinere Firmen liegen verstreut über das Stadtgebiet, in einem der Dörfer oder am Ortsrand. Dort hängt vieles davon ab, welche Leitung tatsächlich anliegt. Dann sieht der Plan anders aus: Was muss auch mit weniger Bandbreite zuverlässig laufen, und was zieht erst um, wenn der Anschluss besser wird?

Telefonie

Was wir klären, bevor die Telefonanlage im Keller abgeschaltet wird.

Oft ist Cloud-Telefonie der erste Schritt nach dem Glasfaseranschluss, weil die Anlage im Haus ohnehin in die Jahre gekommen ist. Wichtiger als der Anbieter ist die Frage, wie in Ihrem Betrieb telefoniert wird. Den Hintergrund erklärt unser Beitrag zur Anbieterwahl bei Cloud-Telefonie.

Prüfliste für den Umstieg

  • Wer nimmt ab, wenn alle draußen sind? Anrufe können aufs Handy gehen, auch wenn das Team gerade auf einer Baustelle in Stoßdorf oder Warth steht.
  • Was passiert, wenn die Leitung ausfällt? Eine Umleitung auf Mobilfunk gehört von Anfang an in den Plan, nicht erst nach dem ersten Ausfall.
  • Was hängt noch an der alten Anlage? Faxgerät, Türsprechstelle, Alarmanlage oder Aufzugsnotruf fallen beim Umstieg leicht durchs Raster.
  • Wie viele Standorte gibt es? Ein Büro im Zentrum und eine Halle in Uckerath können dieselbe Anlage nutzen, mit einer Zentrale und kurzen Durchwahlen.
  • Soll Teams dazukommen? Dann klingelt dieselbe Nummer am Rechner, am Handy und am Tischtelefon.
Nach dem Anschluss

Was sich mit der neuen Leitung in Hennef neu ordnen lässt.

Arbeitsplätze für alle, die nicht im Zentrum wohnen

Nur etwa die Hälfte der Hennefer wohnt im Zentralort, der Rest verteilt sich auf rund 100 Dörfer und Weiler. Wer von dort aus arbeitet, braucht einen Arbeitsplatz, der nicht am Server im Firmengebäude hängt. Welches Modell passt, hängt von Ihren Programmen ab und von der Leitung zu Hause.

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Neuer Anschluss, alte Firewall-Regeln

Mit der Glasfaser in Hossenberg oder Hennef-Ost kommt meist auch neue Technik an die Wand. Das ist der richtige Moment, Firewall und Fernzugänge neu aufzusetzen, statt die Regeln von vor zehn Jahren einfach mitzunehmen.

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Wenn die IT bisher abends nebenbei lief

In vielen kleineren Betrieben, im Zentrum wie in den Dörfern, kümmert sich die Chefin oder der Chef selbst um die IT, meist nach Feierabend. Nach dem Umstieg lässt sich das abgeben: Überwachung, Updates und Datensicherung laufen planbar im Hintergrund, und Sie erfahren es, wenn etwas nicht stimmt.

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Von Andernach an die Sieg

Das meiste per Leitung, den Rest bei Ihnen, auch im kleinsten Weiler.

In Hennef selbst haben wir kein Büro. Unser Sitz ist Andernach, rund 38 Kilometer Luftlinie entfernt. Vieles lösen wir aus der Ferne, etwa eine neue Rufumleitung, ein gesperrtes Konto oder ein Update. Braucht es einen Blick auf Ihren Bildschirm, starten Sie eine Fernwartungssitzung, und wir schalten uns dazu.

Vor Ort sind wir für die Bestandsaufnahme, für den Umzug der Telefonie, wenn Kabel gezogen oder Geräte getauscht werden, und für das Gespräch, bevor Sie etwas entscheiden. Dafür fahren wir ins Zentrum genauso wie nach Uckerath, Geistingen oder in einen der kleineren Weiler.

Sprechen wir über die Reihenfolge, auch wenn die Glasfaser noch nicht anliegt.

Wir schauen gemeinsam auf Telefonie, Server und Arbeitsplätze und sagen Ihnen danach, womit Sie anfangen sollten und was warten kann.