IT-Betreuung in Troisdorf

IT für Troisdorfer Betriebe, in denen Halle und Büro ein Netz teilen.

Produktion, Lager und Verwaltung liegen hier oft nah beieinander, im Netzwerk leider auch. Wir trennen, was getrennt gehört, behalten im Blick, was dort passiert, und betreuen das von Andernach aus.

Stilisierte Illustration: helles historisches Gebäude mit Turm am Wasser bei Nacht, stellvertretend für Troisdorf
Industriestadt seit 1825

Wenn die Maschinensteuerung neben der Buchhaltung im Netz hängt.

Troisdorf ist Industriestadt seit dem Eisenhüttenwerk von 1825 an der Mündung der Agger in die Sieg; der Name lebt im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte weiter. Später kamen Zünder und Kunststoffe dazu, die ersten PVC-Bodenbeläge wurden hier entwickelt. Heute arbeiten viele Betriebe in Gewerbegebieten wie Camp Spich, dem IndustrieStadtpark oder dem Airport Gewerbepark am Junkersring.

Für die IT hat das eine Folge, die wir in Produktionsbetrieben häufig sehen: Der Rechner an der Maschine steht im selben Netz wie der Rechner in der Buchhaltung. Die Steuerung läuft mit einem alten Betriebssystem, das der Hersteller nicht aktualisieren lässt, und zur Wartung wählt sich dessen Service von außen ein. Solange nichts passiert, fällt das niemandem auf.

Kommt aber ein Verschlüsselungstrojaner per E-Mail ins Büro, findet er in einem flachen Netz ohne Umweg in die Halle. Dann steht nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Produktion. Spätestens seit WannaCry 2017, das sich selbstständig von Rechner zu Rechner verbreitete, ist das kein theoretisches Szenario mehr. Die Antwort ist selten ein einzelnes neues Gerät, eher mehrere Schutzebenen, die zusammenspielen. Wie das aussieht, beschreibt unser Beitrag zur mehrschichtigen IT-Sicherheit. Am Anfang steht fast immer eine klare Aufteilung des Netzes.

Erste Schritte

Wo ein Troisdorfer Industriebetrieb zuerst hinschauen sollte.

Eigene Netzbereiche für Halle, Büro und Gäste

Wer im Camp Spich oder im IndustrieStadtpark Fertigung und Verwaltung unter einem Dach hat, braucht getrennte Netzbereiche mit klaren Regeln dazwischen. Wird dann ein Bereich befallen, bleibt der Schaden auf diesen Bereich begrenzt, und der Rest kann in der Regel weiterarbeiten.

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Frachtpapiere, Rechnungen, Sendungsnummern

Teile des Flughafens Köln/Bonn liegen auf Troisdorfer Stadtgebiet. Wer in der Nähe mit Logistik zu tun hat, öffnet täglich Anhänge von Absendern, die er nicht persönlich kennt, und genau solche Mails fälschen Angreifer gern. Managed XDR bemerkt, wenn danach auf einem Rechner etwas Ungewöhnliches passiert, und kann das Gerät vom Netz trennen.

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Updates, wenn die Schicht nie ganz endet

Wo in Troisdorf in Schichten produziert wird, gibt es kein „nachts, wenn keiner arbeitet“. Updates und Neustarts brauchen abgestimmte Wartungsfenster, und jemand muss prüfen, ob danach alles wieder läuft. Das übernehmen wir als laufende Betreuung, mit Überwachung und Dokumentation.

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So arbeiten wir

Für die Aufteilung des Netzes gehen wir einmal durch die Halle.

Unser Büro ist in Andernach, gut 45 Kilometer Luftlinie entfernt; in Troisdorf selbst haben wir keins. Bevor wir ein Netz neu aufteilen, kommen wir vorbei und gehen es ab: Welche Maschine hängt an welchem Switch, wer wählt sich von außen ein, wo steht der Server, wo laufen die Kabel? Das lässt sich aus der Ferne nicht zuverlässig klären.

Danach läuft vieles aus der Ferne: Updates, Regeln in der Firewall, die Kontrolle der Datensicherung. Muss jemand direkt an einen Rechner in Halle oder Büro, geht das per Fernwartung, die Sie selbst freigeben. Für Umbauten, neue Hardware und Gespräche vor größeren Entscheidungen sind wir wieder vor Ort. Aus der Bestandsaufnahme wird ein Zielbild, das wir in Schritten umsetzen, damit die Produktion nicht für einen großen Umbau stillstehen muss.

Aus Halle und Büro

Was Produktionsbetriebe zur Sicherheit ihrer Anlagen wissen wollen.

Unsere Maschine läuft mit einem alten Betriebssystem. Müssen wir sie ersetzen?

Meist nicht sofort. Lässt sich das System nicht aktualisieren, schützt man es von außen: eigenes Netzsegment, nur die Verbindungen, die wirklich gebraucht werden, kein Internetzugang ohne Grund. Das verschafft Zeit, die Erneuerung zu planen, statt sie unter Druck zu entscheiden.

Der Maschinenhersteller will sich zur Wartung einwählen. Worauf sollten wir achten?

Der Zugang sollte nur in das Segment der Maschine führen, nicht ins ganze Netz, und nur offen sein, solange gewartet wird. Jede Einwahl gehört protokolliert, und das Konto des Herstellers braucht eine zweite Bestätigung bei der Anmeldung. Wie Fernzugänge und getrennte Netzbereiche zusammenspielen, beschreibt die Seite IT-Sicherheit.

Die Stadtwerke bauen Glasfaser aus. Ändert das etwas an unserer Datensicherung?

Häufig ja. Mit einer schnellen Leitung wird eine zweite Kopie außerhalb des Betriebs realistisch, die bei Brand, Einbruch oder Verschlüsselung im Haus unberührt bleibt. Wo die Stadtwerke bereits ausgebaut haben, etwa in Sieglar, lohnt die Nachfrage, ob Ihr Standort angeschlossen werden kann. Wie Sicherung und Wiederherstellung regelmäßig geprüft werden, steht bei den Managed Services.

Anfangen

Zeigen Sie uns Halle und Büro. Wir zeigen Ihnen, wo das Netz getrennt gehört.

Bei einem ersten Termin klären wir, wie Maschinen, Verwaltung und Fernzugänge heute verbunden sind und welche Trennung sich zuerst lohnt. Gern bei Ihnen im Betrieb.

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